Wie es zu dem Projekt der Primär Prävention der Rheumatischen Herzkrankheit kam

Die Kardiologin Dr. Gabriele Wehr aus Stuttgart  war bei ihrer ersten Reise nach Mekelle im März 2016 mit Etiopia-Witten tief beeindruckt von den zahlreichen jungen Patienten, die im Ayder Hospital Mekelle stationär oder ambulant in der Abteilung für Kardiologie täglich zu sehen waren. Sie hat darauf hin nach ausführlichen informativen Gesprächen mit den kardiologisch tätigen Ärzten des Ayder Hospitals und weiteren Mitgliedern des Vereins Etiopia-Witten den Entschluss gefasst ein Pilotprojekt zu beginnen, das die Vorbeugung der Entstehung der Herzfehler, die auf dem Boden einer unzureichend behandelten eitrigen Mandelentzündung zum Ziel hat. Wie das Projekt im Einzelnen aussieht wird  hier zusammenfassend dargestellt.

Wichtige englischsprachige Webseiten zum Thema RHD

Rhdaction
I
st die globale Bewegung zur Verringerung der Belastung durch rheumatische Herzerkrankungen (RHD) in gefährdeten Bevölkerungsgruppen aller Altersgruppen auf der ganzen Welt..

http://rhdaction.org

Reach
Rheach ist eine Initiative für technische Unterstützung und Richtlinienübersetzung, um die Anstrengungen zur rheumatischen Herzerkrankung lokal, regional und global zu verstärken.

http://www.rheach.org/

Unsere RHD Poster und Aufklärungsbroschüren für Äthiopien

Mehr zum Projekt Primär-Prävention des Rheumatischen Fiebers

Die Rheumatische Herzerkrankung

Es handelt sich um eine mit Penicillin behandelbare Halsentzündung, die unbehandelt zu einer Entzündung des ganzen Körpers führt (RF) und in der Folge zu einer kostspieligen, lebensbedrohlichen chronischen Herzerkrankung (RHD) mit lebenslänglicher Behinderung führt.

Im Einzelnen: Die RHD ist eine Komplikation in Folge einer Halsentzündung mit ß-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe B (GAS). Bei der natürlichen Abwehrreaktion des Körpers werden Antikörper gebildet. Diese Antikörper reagieren mit unterschiedlichen Geweben des Körpers und schädigen diese.

Wird also eine Halsentzündung mit diesen Streptokokken nicht zügig mit Penicillin behandelt und kommt der Antikörperprozess in Gang und es entwickelt sich bei 3% der erkrankten Kinder das Rheumatische Fieber (RF) (betrifft die Gelenke, das Herz, die Haut und das Gehirn). Das RF heilt weitgehend wieder ab, nur die Herzerkrankung bleibt lebenslänglich, wird chronisch und nimmt an Schwere zu. Dies ist die Folge des schwelenden Antikörperprozesses und wiederholt auftretendem RF.

Die Rheumatische Herzerkrankung betrifft alle Strukturen des Herzens, es kommt zu Herzklappenfehlern, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, um nur die wichtigsten zu nennen.

Diese Kinder sind nie in ihrem Leben gesund, sind in der Regel nicht arbeitsfähig, von Pflege abhängig und verbrauchen viele Ressourcen des Gesundheitssystems.

Einführungsvideo in englischer Sprache (Lizenz von Wiki Common)

Zielgruppe(n) des Projektes

  1. Hauptzielgruppe sind die Kinder mit durch Streptokokken verursachte Halsentzündung, die einer umgehenden Behandlung mit Penicillin zugeführt werden müssen, damit kein Rheumatisches Fieber entsteht.

  2. Hauptzielgruppe: Kinder mit akutem Rheumatischem Fieber, die einer konsequenten sekundären Prophylaxe zugeführt werden müssen.

  3. Die Krankschwestern im ländlichen Gesundheitssystem in Äthiopien, müssen darin ausgebildet werden, die Diagnose akute Halsentzündung zu stellen und Penicillin zu injizieren.

  4. Gesundheitssystem im ländlichen Raum: Für die Gesundheitsstrukturen (Health posts, Health centers, Primary Hospitals, General Hospitals) soll ein Teaching-System entwickelt werden, um die Expertise über die Erkrankung des Rheumatischen Fiebers in Pathophysiologie und Behandlung zu verbessern. Letztlich muss dieses Teaching Eingang in die Ausbildung der Ärzte, der Health Officer und Krankenschwestern erhalten.

  5. Die Schulen: Über die Schulen, die Lehrer, Elternabende, Schulveranstaltungen, Social Events, sowie die sozialen Medien im Internet muss die Aufmerksamkeit der Eltern, Kinder und Lehrer verbessert werden, um kranke Kinder zu identifizieren und umgehend der Penicillin Therapie zuzuführen.

  6. Versorgungsforschung: Eine Versorgungsforschung besteht nur rudimentär in Äthiopien. Die gewonnen Daten aus diesem Programm können dazu verwendet werden, um einzelne Arme der Versorgungsforschung weiter zu entwickeln. z.B. Erhebung der finanziellen und sozialen Kosten einer Erkrankung im Gesundheitssystem. Z.B. Wie profitiert das Gesundheitssystem und das gesamte Land, wenn eine Hauptursache für lebenslange Behinderung und Hauptmortalität unter

Mögliche Risiken und Herausforderungen
  1. Hauptrisiko: die Verabreichung von Penicillin kann Nebenwirkungen verursachen. Diese Nebenwirkungen sind Allergien, Unverträglichkeiten, aber auch Anaphylaxie (0,01%), Spritzenabzess. Die beiden letzteren Nebenwirkungen/Advers Events sind selten, können aber lebensbedrohlich sein. Die Gesundheitsmitarbeiter müssen exakt daher über das Vorgehen, die Maßnahmen zur Beurteilung und ggf. zur Behebung der Nebenwirkungen aufgeklärt werden, um diese beherrschen zu können.

Bei Allergien auf das Penicillin: exakte Registrierung derselben, fortan Verwendung eines anderen Antibiotikums. Alternative Erythromycin.

  1. Herausforderung: Äthiopien ist eines der ärmsten Länder der Welt. In diesem System mit knappen Ressourcen wird überall gespart.

Es darf nicht an den Bemühungen um die Ausbildung der Gesundheitsmitarbeiter gespart werden. Nur auf diesem Wege können Zwischenfälle/Nebenwirkungen minimiert werden.

Es darf nicht an der zeitgerechten und ausreichenden Penicillinbelieferung gespart werden. Denn dadurch wird das Programm gefährdet.

Es darf nicht an der Dokumentation/Registrierung gespart werden. Nur damit bekommt man einen Überblick über den Erfolg des Programms, aber auch die Nebenwirkungen/Advers Events des Programms.

  1. Die Regierenden, die Gesundheitsmitarbeiter und die Öffentlichkeit müssen überzeugt werden, dass das Programm dieselbe Wichtigkeit hat, wie die Bekämpfung von HIV (ähnliche Inzidenz). Daher muss das Programm in vergleichbarer Form in die bestehenden Gesundheitsstrukturen implantiert werden.
Nachhaltigkeit

Das Programm zielt auf die Implementierung von Leitliniengerechter Behandlung (Leitlinie der WHO 2001) der Halsentzündung mit ß-Hämolysierenden Streptokokken, des akuten Rheumatischen Fiebers und der chronischen Rheumatischen Herzerkrankung in das Gesundheitssystem des Staats Äthiopien.

Das Programm soll von den äthiopischen Mitarbeitern des Gesundheitswesens und des Schulwesens durchgeführt werden. Sie müssen mit Unterstützung durch Etiopia-Witten das Teaching-System ebenso aufbauen und weiterentwickeln wie das spezifische Überweisungssystem zu den Hospitälern und die Registrierungssysteme.

Das Programm wird deshalb in engster Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Verein zur Entwicklungshilfe für Äthiopien, Etiopia-Witten und dem Ayder Hospital der Universität Mekelle, Äthiopien entwickelt. Das Programm spiegelt die Gegebenheiten in Äthiopien wieder und soll in die bestehenden Strukturen implementiert werden.

Primäres Ziel ist es den Machbarkeitsnachweis für den Ostteil der Provinz Tigray zu erbringen. Im positiven Fall sollen die Teaching-Strukturen in die anderen Zonen der Provinz Tigray eingeführt werden. Da auch der Staat Äthiopien an einem Programm zur Prävention des AF und RHD interessiert ist, könnte das Programm letztlich landesweit übernommen werden.

Projektberichte

German Week 2017

Autor Dr.med. Gabriele Wehr – Internistin/Kardioligin, Stuttgart

Bericht Aufenthalt in Addis Abeba und Mekelle vom 1.3.2017 bis zum 11.3.2017

Die diesjährige German week und die Tage zuvor standen ganz unter der Überschrift „Programm gegen Rheumatische Herzerkrankung (RHD).“

Die Rheumatische Herzerkrankung ist eine sehr schwer verlaufende Herzerkrankung von jungen Erwachsenen, die häufig in eine Herzoperation mündet und in Äthiopien zu 100% tödlich ist. Auf der anderen Seite ist der Ursprung dieser Erkrankung eine bakterielle Halsentzündung, mit Penicillin einfach behandelbar ist.

Der Auftakt zu den Besprechungen war in Addis Abeba ein Treffen beim äthiopischen Repräsentanten der WHO, Herrn Dr Abebaya. Es wurde uns bestätigt, dass die RHD bei der WHO ganz oben auf der Agenda ist, er möchte uns unterstützen, unsere Arbeit erleichtern und einen Workshop initiieren über RHD. Unsere Informationen wird er auf eine Sitzung der WHO in Genf mitnehmen.

Auch das äthiopische Gesundheitsministerium ist an unserer Arbeit interessiert. Man intensiviert die Trainingsprogramme der Gesundheitsmitarbeiter über verschiedene Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck und das soll die RHD mit eingearbeitet werden. Das Gesundheitsministerium verstärkt gerade Aktivitäten die Kenntnisse in den Krankenhäusern über RHD zu verbessern. Unser Programm, welches die Kenntnisse in den ländlichen Strukturen und in der Bevölkerung verbessern möchte ist dazu eine gute Kombination.

Der Kern unseres Programms ist es die Ausbildung der Gesundheitsmitarbeiter über die Erkrankung RHD, über die Diagnose dieser Erkrankung und über die Penicillin Gabe zu verbessern. Gleichzeit soll die Aufmerksamkeit der Eltern, der Lehrer, der allgemeinen Bevölkerung verbessert werden, damit erkrankte Kinder behandelt werden, letztlich soll die Kenntnis über RHD auch in die Ausbildung der Gesundheitsmitarbeitern fließen:

Leitsatz: Bringen wir Penicillin zu den kranken Kindern!!

Der Höhepunkt war eine Versammlung im Ayder Hospital. Der Präsident der Universität Mekelle, Dr Kindeya, der Gesundheitsminister der Provinz Tigray, Dr Hagos, der Kultusminister der Provinz Tigray und die Leiter des Krankenhauses haben dem Programm zugestimmt und auch einer Finanzierung zugestimmt.

Das ist ein schöner Erfolg und soll uns anspornen mitzuhelfen, diese große Aufgabe anzunehmen.

German Week 2018

Aktualisierung des Berichts über das Programm zur Prävention und Kontrolle von rheumatischen Herzerkrankungen in der östlichen Zone von Tigray, Äthiopien (prevRHD)

Ein gemeinsames Programm der Äthiopien-Witten-Vereinigung - Deutschland, Ayder Krankenhaus - Mekelle Universität, Tigray Gesundheitsbüro Tigray Education Bureau - Äthiopien

Update März 2018 (Etiopia-Witten deutsche Woche in Mekelle)

Autor:
Dr. Gabriele Wehr, Kardiologe.
Mitglied des Äthiopien-Witten-Verbandes Deutschland

März 2018

Ziel des prevRHD-Programms ist die primäre und sekundäre Prävention von rheumatischen Herzerkrankungen. Die Ziele sind: das Fachwissen der Gesundheitsfachkräfte zu erhöhen, das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu erhöhen und das Penicillin an die Kinder zu bringen.

Die Initiative Klinkpartnerschaften finanziert das Pilotprojekt im Wukro-Gebiet.

Bevor wir mit dem Projekt beginnen konnten, mussten viele Vorarbeiten erledigt werden: Wir erstellten eine Broschüre mit Bildern für die Kinder, Broschüren mit einer kurzen Beschreibung der Krankheit und Plakaten. Zusätzlich spezielle Pässe für jedes Kind mit akutem rheumatischen Fieber, um die monatliche Penicillin-Injektion in der Sekundärprophylaxe zu dokumentieren.
Einige dieser Drucksachen wurden in Zusammenarbeit mit der WHO und teilweise in Kooperation mit dem äthiopischen Bundesministerium für Gesundheit erstellt. All diese wurden in Deutschland gedruckt und nach Äthiopien transportiert.

Das Pilotprojekt startete im Oktober 2017 mit dem Sensibilisierungstreffen in der Stadt Wukro. 48 örtliche Behörden waren gekommen, darunter der Bürgermeister, Priester, Lehrer, Leiter der Frauenvereinigung und andere. Sie wurden über das Programm zur Prävention von Rheumatischen Herzerkrankungen (RHD) informiert. Alle waren sehr daran interessiert, an dem Programm teilzunehmen und begrüßten es sehr.

Der erste Schritt des Pilotprojekts war: Ein dreitägiger Lehrgang über die Gesundheitsberufe des Wukro-Gebiets (37 Ärzte, Gesundheitsbeauftragte und Krankenschwestern der Wukro-Krankenhäuser und Gesundheitszentren) im Dezember 2017. Alle Ausbilder waren Fachärzte des Ayder-Krankenhauses : Der Programmdirektor Dr. Abraha Hailu Weldergerima, Kardiologe; Dr. Temesgen Tsega der Vizedirektor, Kinderarzt, Dr. Hagasi Tesfay, Kardiologe; Dr. Muludeta Naizgi, Spezialist für Infektionskrankheiten, Kinderarzt; Dr. Hagos Kahsay, Internist.
Das Interesse der Teilnehmer an diesem Programm war groß. Fokuspersonen als Krankheitsmanager in jeder Gesundheitseinrichtung wurden gewählt. Sie wurden in das landesweite Registersystem für Rheumatische Herzerkrankungen eingeführt. Dr. Christian Leuner, Kardiologe von Etiopia-Witten, hat die Lehrpläne für den Unterricht der lokalen Gesundheitsexperten vorbereitet. Die Ergebnisse der Evaluationstests während des dreitägigen Ausbildungskurses zur Bewertung des Wissens stiegen von 56% korrekten Antworten auf 78% mit einem Variationsbereich von 40% bis 90%.

Es folgte ein eintägiger Kurs für gemeindenahe Gesundheitsarbeiter (Health Extension Workers, HEW), die Kinder mit Streptokokken-induzierter Halsentzündung, rheumatischem Fieber oder fortgeschrittener rheumatischer Herzerkrankung aufspüren und behandeln sollen. Es sind fast alle Frauen, die in den Dörfern leben. Neben ihrer täglichen Feldarbeit arbeiten sie als eine Form der Gesundheitsberaterin und Sozialarbeiterin. die regelmäßig die Familien und die Schulen besucht. Dr. Yonas Berhane, der Allgemeinmediziner des Programms, und Getachew Fentaw, der Krankenpfleger des Programms, unterrichteten diesen Kurs. Auch hier war ein großes Interesse der Teilnehmer an der Krankheit und am Programm offensichtlich.

 Die Ziele dieses Kurses sind, dass die HEW den Familien, Lehrern und Schülern in den Schulen Informationen über die Verbindung von Streptokokken-Pharyngitis und RHD geben und dass die RHD mit einer einzigen intramuskulären Injektion von Benzathin-Penicillin leicht vermeidbar ist. Der HEW soll die ländliche Gemeinschaft regelmäßig über Infektionskrankheiten, Tuberkulose, Familienplanung und andere informieren, RHD wird künftig in dieses Informationssystem einbezogen. Diese Mitarbeiter der Gesundheitsförderung sind sehr wichtig, um diese Informationen zu verbreiten und die erkrankten Kinder zu identifizieren, da sie der Öffentlichkeit, den Familien und den Kindern am nächsten sind.

Die nächsten Schritte in der Pilotstudie sind Besuche in Schulen, um die Informationen an die Schüler und Lehrer weiterzugeben.
Hier werden fokussierte Gruppendiskussionen durchgeführt. Dies ist eine offene Informationssitzung für die Öffentlichkeit. Hauptpunkt: Die Streptokokken-induzierte Halsentzündung kann eine tödliche Herzerkrankung hervorrufen, die zum Zeitpunkt der Streptokokkenentzündung leicht vermeidbar ist. Während der Diskussion wurden zahlreiche Ursachen für die Entwicklung und traditionelle Maßnahmen zur Behandlung von Halsentzündung beschrieben, wie: Wie kannst Du von Hygiene mit uns sprechen, wenn wir so knapp mit Wasser sind !! Oder eine ältere Frau bestand darauf, dass die Uvektomie für die Behandlung der Pharyngitis am wichtigsten ist. Das Argument, dass wir gute Medikamente gegen die Pharyngitis haben, hat sie hoffentlich überzeugt.

Im darauffolgenden halben Jahr sind weitere Lehr- und Informationsveranstaltungen mit dem Geld der Initiative Klinkpartnerschaften geplant.

 Eine öffentliche Sensibilisierungsaktion für 1300 Haushalte wurde durchgeführt. Die statistische Auswertung ihrer Ergebnisse ist gerade fertig gestellt worden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der befragten Analphabeten sind, ein kleiner Teil der Befragten kennt die Ursache für Halsschmerzen als Folge von Viren oder Bakterien, die Mehrheit glaubt, dass es das Ergebnis von Rauch, Staub, Spucken ins Feuer oder anderes ist . Nur eine Gruppe unter 10% kennt die Beziehung zwischen Halsschmerzen und Herzerkrankungen und die Wirkung von Penicillin. Etwa die Hälfte der Familien bringt ein Kind mit Halsentzündung zum traditionellen Heiler und eine große Mehrheit der Kinder bekommt in sehr früher Kindheit die Uvektomie, in der man Halsentzündungen dadurch verhindern würde. Eine Tradition, die in vielen afrikanischen Ländern üblich ist.

Während der deutschen Woche 2018 des Vereins Etiopia-Witten aus Germay in Mekelle-Äthiopien hatten wir die Möglichkeit, mit dem Leiter des Tigray Health Bureau (TRBH), dem Leiter des Tigray Education Bureau (TRBE) und Dr. Amanuel Haile, Chief Executive, zu sprechen Direktor Ayder Hospital - Mekelle University, um das Memorandum of Understanding für das prevRHD-Programm durchzusetzen. Die Hauptpunkte: Die TRBH liefert das Penicillin, die Universität bezahlt 50% eines Autos und setzt den prevRHD Arztes und zwei prevRHD-Krankenschwestern/-pflegern ein, TRBE setzt das Programm in das offizielle Tigray Schulgesundheitsprogramm um und implementiert gemeinsam mit uns das prevRHD-Wissen in die Trainings aller Gesundheitsexperten und Lehrer. Wir sind zuversichtlich, dass diese vier Partner das neue Kooperationsmemorandum unterzeichnen werden.

Der nächste Schritt ist die Auswertung der Ergebnisse des Pilotprojekts in Wukro. Dann setzen wir das Programm in der östlichen Zone von Tigray mit 9 Woredas um, das für die nächsten 3 Jahre geplant ist. Für diese große Aufgabe wird ein weiterer Fonds und die Zusammenarbeit aller Partner benötigt.

Ende